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Flashs (übersprudelnde Kreativität)

"It means no worries for the rest of your days"

Disclaimer: Keiner der YGO-Charas gehört mir, und ich mach mit dieser Geschichte auch kein Geld.



Joey kam grinsend in die Klasse. Er strahlte übers ganze Gesicht und Tristan sah ihn nur mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Alles okay mit dir?“, fragte der Brünette seinen Kumpel, als der sich neben ihn setzte.
„Ja natürlich“, antwortete Joey, immer noch äußerst fröhlich.
„Oh man... Wir haben jetzt Mathe, ist dir schon klar, oder?“
„Hm.“ Der Blonde zuckte mit den Schultern. „Es gibt Schlimmeres...“ Den anderen anlächelnd steckte er sich wieder die Stöpsel seines MP3-Players in die Ohren und lehnte sich entspannt zurück.
„Öh...“ Tristan wusste nichts mehr zu sagen, schüttelte nur leicht den Kopf und begrüßte dann Duke, der ebenfalls mehr als verwirrt auf Joeys grinsendes Gesicht blickte, diesen jedoch nicht ansprach.

Als die Lehrerin den Raum betrat, schaltete Joey den Player ab und zog die Stöpsel aus den Ohren, grinste noch immer, was auch den gesamten Unterricht über so blieb.
Die Lehrerin musterte ihn kurz und als der Blonde ihr freundlich zuzwinkerte, wandte sie schnell ihren Blick ab, konnte aber nicht verstecken, dass auch sie irritiert über die gute Laune des Chaoten war.

Auch in der Cafeteria, in der Joey üblicherweise regelmäßig fluchte, weil die Jüngeren früher gehen durften und er sich so ans Ende der langen Schlange anstellen musste, nur um sich ein Brötchen zu holen, war er äußert fröhlich. Er grüßte sogar die mürrische Bedienung beinah übertrieben begeistert, sodass diese verärgert den Kopf schüttelte, sich vermutlich vorkam, als würde Joey sie veräppeln.

Wieder auf den Weg zum Unterricht lief der Blonde summend neben Yugi und Tristan, mit denen er jetzt zusammen einen Kurs hatte, aß dabei grinsend sein Brötchen und bekam die Blicke seiner Freunde nicht mit.
Irgendwann reichte es Tristan jedoch.
Augenrollend meinte er zu seinem Kumpel: „Sag mal, bekommst du nicht noch irgendwann noch nen Krampf, wenn du weiter so guckst? Weswegen bist du eigentlich so gut drauf? Hast du was genommen?!“
Joey runzelte die Stirn. „Ich hab nix genommen... Hier...“ Der Blonde hielt Tristan einen seiner Hörer hin, welchen der Brünette nahm und sich ans Ohr hielt.
„Und DESWEGEN bist du so gut drauf?“
Joey nickte übertrieben. „Jupp, is doch genial, oder?“
„Oh mein Gott, du spinnst... definitiv!“
„Was ist denn?“ Wollte nun auch Yugi wissen, der dem ganzen verwirrt zugesehen hatte.
„Glaub mir, es ist besser, wenn du es nicht weißt...“, seufzte Tristan genervt.

Den Rest des Tages sprach der Brünette Joey nicht mehr auf dessen Grinsen an, das dieser tatsächlich den gesamten Tag auf seinem Gesicht hatte.
Nach der letzten Stunde, als sie auf dem Weg zu den Bushaltestellen waren, hörte Joey wieder Musik und wippte nun auch noch im Takt mit, was für alle Außenstehenden äußerst seltsam aussah und mit abschätzigen Blicken bedacht wurde.
„Joey, könntest du das nicht mal lassen? Das ist peinlich...“, meinte Duke nach einer Weile, nachdem er sich mit Tristan schon einige Schritte hatte zurückfallen lassen, in der Hoffnung, die anderen würden ihn nicht mit dem tanzenden Blonden in Verbindung bringen.
„Was denn?“ Joey drehte sich um und ging einige Schritte rückwärts, sah dabei seine Freunde voller Unverständnis an.
„Ich mach doch gar ni... woups...“ Er unterbrach sich selbst, als er mit den Rücken an jemanden stieß. Er drehte sich um und wollte sich entschuldigen, kam jedoch nicht dazu...
Kaiba sah den Blonden wütend an und ergriff noch vor dem Kleineren das Wort.
„Wheeler, du Kamel! Dir sollte man verbieten ohne Leine zu laufen! Du bist wirklich... Was grinst du so dämlich?“, fragte der Brünette gereizt, als der Blonde vor ihm, ihn nur freundlich angrinste.
Er hatte heute mit Joey nur eine Stunde gehabt und nicht wirklich auf den anderen geachtet, sodass er noch nichts von dem gut gelaunten Gesicht des Blonden mitbekommen hatte.
Der sah ihn jetzt wirklich übertrieben freundlich an, erwiderte nichts auf Kaibas Stichelei sondern ging einfach an diesem vorbei.
Zuerst summend, doch nach einigen tänzelnden Schritten sogar mit geschlossenen Augen hingebungsvoll singend, verließ der Blonde das Schulgebäude.
Kaiba zog beide Augenbrauen hoch, als folgende Worte zu ihm drangen: „Hakuna Matata! It means no worries for the rest of your days...“
Auch Tristan und Duke beobachteten es, nicht wirklich wissend, was sie davon halten sollten.
„Hey, ihr zwei...“, sprach der junge Firmenleiter die beiden Freunde des Blonden an, „Habt ihr dem irgendwas gegeben?“ Das Kaiba irritiert und wahrscheinlich auch etwas überfordert mit Joeys Reaktion war, konnte er nicht verstecken.
„Ähm... nicht, dass ich wüsste... Der ist schon den ganzen Tag so...“
Kaiba rümpfte daraufhin die Nase und verließ ebenfalls das Gebäude. Duke und Tristan hörten noch einige gemurmelte Worte, von denen sie nur „Irrenanstalt“ und „alles zu spät“ verstanden, ehe sie ihrem blonden, singenden Kumpel langsam nach draußen folgten.
„Wusstest du, das Joey singen kann?“, fragte Duke, bevor sie Joey eingeholt hatten.
Tristan schüttelte den Kopf und antwortete leise: „Nein... aber sag ihm das ja nicht, sonst geht das noch jeden Tag so...“

~ ~ ~ ~ ~

Keine Ahnung, was das soll... Ich musste nur irgendwas zu dem Lied schreiben, und das Joey das Lied wirklich hingebungsvoll mitsingen würde, kann ich mir irgendwie vorstellen ^^°

Ansonsten... Ich weiß, es ist albern und... hey, in ca. 10 Minuten runtergeschrieben, also seid nicht so... ^^° Für 10 Minuten um diese Uhrzeit find ich das recht gut ^^°

Nya denn *jetzt ins bett geht*
10.6.06 04:02


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Right about now



Disclaimer: Keiner der YGO-Charas gehört mir, und ich mach mit dieser Geschichte auch kein Geld.

Zum Titel & Kommentar: Heißt so, wegen dem Lied von Mousse T, da ich es beim Schreiben ständig gehört hab...
Das Ende war erst etwas anders („etwas“ *hust*), aber ich wollte kein Klischee und hab es deswegen geändert... Danke an Lum, wegen ihrer ehrlichen Meinung *knuff*
Viel Spaß beim Lesen ^^


Right about now (Joey’s Diary Special Part VII)


Joey saß gelangweilt an einem Tisch im Rainbow. Er hatte sich einen der Hinteren ausgesucht, seine Entscheidung jedoch fast sofort bereut. Es saßen fast nur Pärchen in dieser Ecke, die ihre Zweisamkeit auch zur Show stellten und somit Joey einen unsichtbaren Schlag in den Magen versetzten.
Der Blonde holte tief Luft und sah auf die Uhr.
Er hatte nicht einmal fünf Minuten dort gesessen, da hatte sich schon jemand zu ihm gesetzt.
Dieser jemand hieß „Ran“, war, so schätzte Joey, etwa Mitte zwanzig, hatte schwarze, kurze Haare und gerade dabei, für Joey und sich selbst Getränke zu holen.

Joey lehnte sich nach hinten an das rote Polster.
Er schnaubte.
Er fand diese Ecke im Rainbow irgendwie „nuttig“. Alles schrie gerade zu nach schnellem Sex und der Blonde wurde das Gefühl nicht los, dass er genauso wirkte.
>Vielleicht sollte ich mich heute einfach auch mal flachlegen lassen…<, ging es Joey durch den Kopf, er verzog jedoch gleich darauf sein Gesicht.
„Was ist, warum guckst du so?“
Joey zuckte zusammen und sah auf.
Ran war gerade wiedergekommen und hatte zwei Gläser in der Hand.
„Nichts… nichts…“, murmelte der Jüngere und fuhr sich durch die Haare.
„So?“, fragte Ran und war nicht überzeugt. Er stellte die Gläser ab und setzte sich neben den Blonden um diesen zu umarmen.
„Du scheinst ja nicht so gute Laune zu haben…“, raunte Ran nah bei Joeys Ohr. „Soll ich dich aufmuntern?“
Der Jüngere runzelte die Stirn.
Der warme Atem, der eben sein Ohr gestreift hatte, verursachte bei ihm nichts, nur ein unangenehmes Gefühl.
Joey reagierte nicht darauf. Er rührte sich nicht, sah Ran weder an, noch sagte er etwas, als dieser anfing seinen Nacken zu küssen.
Die Lippen des Älteren streiften zärtlich seine Haut, doch Joey empfand nichts.
Für ihn war es nur ein seltsam nasses Gefühl, das nichts in ihm auslöste.
Ungerührt von der Anmache beugte sich Joey etwas vor, zwang so Ran zum Aufhören, und trank seinen Cocktail in einem Zug leer.
Der Schwarzhaarige zog die Augenbrauen zusammen. Langsam nervte ihn die Art des Jüngeren.
Es war schon der 4. Cocktail, den er ihm ausgegeben hatte, doch noch immer schien der Blonde sich nicht für ihn zu interessieren.
„Ich geh mir noch was holen…“ Joey war schnell aufgestanden und musste sich an der Tischkante festhalten, weil ihm schwindelig wurde.
Ran verdrehte die Augen.
„Soll ich dir noch was bringen?“
Joey schüttelte den Kopf und bereute es sogleich, da alles begann sich zu drehen. „Ne… geht schon…“, nuschelte er mehr zu sich selbst und zwängte sich zwischen Tisch und Sofa in den Gang, wo er sich erstmal sammeln musste.
„Warte. Ich geh vor…“, meinte Ran schließlich nachdrücklich. Erstens traute er dem Blonden, der anscheinend nicht viel vertrug, nicht zu, dass er selbstständig die Theke fand und zweitens wollte er nicht, dass seine „Beute“ verschwand.
Joey konnte zu Antwort nur nicken. Er atmete einmal tief durch, bevor er den Tisch losließ und Ran ihn am Handgelenk fasste und mit sich zog.

Sie waren gerade am Rand der Tanzfläche als der Schwarzhaarige hörte, wie jemand seinen Namen rief. Er blieb stehen.
„RAN?!“
Die Musik war hier lauter und so wusste er nicht woher die Stimme kam.
Auch Joey war verwirrt stehen geblieben und sah sich um.
„Hey, Ran!“, ertönte es wieder, und der Schwarzhaarige drehte sich um. Er seufzte genervt, als er sah, wer da auf ihn zukam.
Joey, der jetzt ebenfalls aufsah, musste schlucken.
„Kaiba, was willst du?“, fragte Ran gereizt, versteckte nicht einmal, dass ihm das Auftauchen des Brünetten mehr als ungelegen kam.
Kaiba kam vor den beiden zum Stehen, sah mit verengten Augen erst zu Ran und dann zu dem Blonden, der ihn mit großen Augen beinah ängstlich und entschuldigend ansah.
„Seit wann stehst du auf Kinder?“, fragte der Brünette den Schwarzhaarigen, ohne seinen Blick von Joey zu nehmen, der mittlerweile verlegen auf den Boden sah und versuchte sich unauffällig aus dem festen Griff des Älteren zu befreien.
„Ach“, setzte Kaiba nach, ohne auf eine Antwort zu warten, „Ich vergaß: Du stehst ja nur auf Kinder!“
Kaibas Stimme war ein einziges Zischen, überschäumend vor versteckter Wut.
Rans Griff um Joeys Handgelenk wurde fester, als er mit bösem Blick antwortete: „Lass uns in Ruhe! Was ich mache, geht dich nicht das Geringste an!“
„So? Bist du dir da sicher?“
Joey schluckte. Er kannte den anderen mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass dieser nah an einem Wutanfall war.
„Warum sollte es dich was angehen? Er ist schließlich nicht dein Eigentum!“ Wie zur Demonstration zog der Schwarzhaarige Joey näher zu sich und umarmte ihn provokativ.
Der Blonde wünschte sich inzwischen nichts sehnlicher, als zu verschwinden.
Er versuchte sich aus der eisernen Umarmung zu befreien, scheiterte jedoch wie zuvor.
„Ich denke, da bist du nicht richtig informiert: Er IST mein Eigentum!“
Kaibas Blick war der einer lauernden Schlange. Er hatte die Arme zwar vor der Brust verschränkt, seine Hände jedoch ungesehen zu Fäusten geballt.
„Außerdem solltest du wissen: Er ist keine Jungfrau mehr!“
Joey riss die Augen auf. Jeder Muskel seines Körpers verkrampfte sich bei diesen Worten und in seinem Magen machte sich eine unangenehme Übelkeit breit.
„Und wenn du ihn nicht sofort loslässt“, fuhr Kaiba fort, „dann sorge ich dafür, dass du den Tag deiner Geburt verfluchen wirst!“
„Ha!“, lachte Ran künstlich auf. „Was denn? Willst du etwas dafür sorgen, dass ich arbeitslos werde, oder was? Das ist so typisch, dass du denkst, mit deinem Status alles erreichen zu können!“
Zur Antwort grinste der Brünette nur fies und einmal mehr wünschte sich Joey an einen anderen Ort.
„Ich werde dir hier und jetzt jeden einzelnen Knochen in deinem scheiß Körper brechen!“ Seine Stimme war dunkel und voller Erwartung, was den Schwarzhaarigen schlucken ließ.
Noch eine ganze Weile sahen sich Ran und Kaiba an, Joey schienen sie vollkommen vergessen zu haben.
„Tss!“ Ran ließ den Blonden los und schubste ihn etwas von sich. „Ich hasse sowieso gebrauchte Sachen!“, sagte er angewidert und ging allein zur Theke.
Joey war durch den Stoß etwas gestolpert und musste erst sein Gleichgewicht wieder finden, ehe er zu Kaiba sah, der sich genervt durch die Haare fuhr.
„Ich hasse diesen Typen!“, grollte er und sah zu Joey, der seinen Kiefer verkrampfte und seine Hände zu Fäusten ballte.
„Du… ARSCH!“, schrie der Blonde, holte aus und schlug den anderen ins Gesicht.
„Du Wichser! Was meinst du eigentlich, wer du bist? Was soll das?! Es kann dir doch scheißegal sein, wer mich antatscht oder von wem ich mich abschleppen lasse!“
Kaiba hielt sich die Wange, als er seinen Kopf wieder zu Joey drehte. „Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du wirklich mit dem… mit dem… Na du weißt schon! Und jetzt mach mir hier keine Szene!“
„Natürlich wollte ich nicht mit dem… Aber das spielt doch auch gar keine Rolle! Es geht ums Prinzip! Und ich darf dir sehr wohl ne Szene machen! Was machst du überhaupt hier?! Ich dachte du bist nicht mehr schwul! Und was soll das, von wegen…“
„Sei still! Es muss ja nicht jeder hören, okay?! Wir gehen raus!“, unterbrach Kaiba den Jüngeren, fasste ihn, wie es zuvor Ran getan hatte, am Handgelenk und zog ihn zur Tür nach draußen.
Auf dem Vorhof standen einige Pärchen, die sich nicht nur küssten.
Kaiba atmete tief ein und suchte eine ruhige Ecke, schleifte Joey wieder hinter sich her, der etwas verloren hinter ihm her stolperte.
„Verdammt, Seto was soll das?“
Der Brünette blieb stehen.
„So, HIER kannst du mich gerne anschreien, aber nicht da drin!“
„Ach, warum? Ist dir meine Gesellschaft etwa peinlich?“
„Boah, jetzt hör aber auf!“ Kaiba rollte mir den Augen. „Du benimmst dich echt wie nen Mädchen!“
Joey zog scharf die Luft ein. „Ach, wirklich? Soll ich dir mal was sagen?! DU bist hier der, der sich wie nen Mädchen benimmt! Hast du deine Tage, oder warum verhältst du dich so komisch! Erst wegen irgendeinem Schwachsinn Schluss machen und dann sich da drin aufführen, als wäre wir noch zusammen! HALLO?! Darf ich dich vielleicht daran erinnern, dass du dich von mir getrennt hast… Weil du ja angeblich nicht mehr schwul bist?!“, sprudelte es aus Joey raus. Er holte einmal tief Luft, bevor er mit seiner Standpauke fortfuhr: „Weißt du, wie scheiße es mir wegen deinem Getue ging? Du hast mir ja nicht mal nen richtigen Grund genannt, du Arsch! Und jetzt spielst du dich so auf! Was soll das?! Lass mich doch einfach in Ruhe! Und wenn ich abgeschleppt werden will, dann geht dich das einen Scheiß an, klar?! Es geht dich einen verdammten Scheißdreck an!“
Der Blonde hatte sich mittlerweile richtig in Rage geredet. Er gestikulierte wild mit den Armen und bekam kaum mit, dass sich Kaibas Ausdruck immer mehr veränderte.
„Und ich werd jetzt wieder da rein gehen, und wehe, wenn du…“
Weiter kam er nicht.
Der Brünette hatte Joey am Oderarm gepackt und zu sich gezogen, presste verlangend seine Lippen auf die des Jüngeren.
Der war erst vollkommen überrumpelt, erwiderte den Kuss dann jedoch mit ebensolcher Leidenschaft.
Er schlang seine Arme um Kaibas Nacken, zog ihn weiter zu sich. Der Brünette legte seinen Arm um Joeys Hüfte, zwang diesen einige Schritte rückwärts zu gehen, bis er an die Wand stieß, wo er sich dicht an den Blonden drückte.
Hungrig leckte Kaiba dem Jüngeren über die Lippen, der der Aufforderung auch fast sofort nachkam und leicht seinen Mund öffnete. Endlich war dieses Kribbeln wieder da, das er so lange vermisst hatte, nach dem er sich so lange gesehnt hatte.
„Seto…“, seufzte Joey in den Kuss, „… du bist ein Arsch…“
„Ich weiß…“, antworte Kaiba atemlos. Auch ihm ging es nicht anders. Er hatte dieses Gefühl, diese Nähe so vermisst, und er wollte sie jetzt vollkommen auskosten.
Er löste sich von Joeys Lippen, küsste dessen Kinn hinab und knabberte an dem Hals des Blonden, der seinen Kopf seufzend in den Nacken gelegt hatte.
Joey biss sich auf die Lippen. Seine Augen waren fast geschlossen, nur einen kleinen Spalt breit offen. Sie waren glasig und seine Wangen gerötet.
Kaibas Hände schoben sich unter sein Shirt und strichen dort fahrig über Bauch und Brust des Blonden.
Joey keuchte auf.
Als wollte er noch mehr von dieser Nähe, nach der er sich so verzehrte, schlang er ein Bein um Kaibas Hüfte, presste sich noch dichter an ihn und schickte seine Hände selbst auf Wanderschaft.
Eine Hand fuhr über Kaibas Seite, die andere fast hektisch über dessen Rücken.
Der Brünette hatte inzwischen Joeys Shirt hochgeschoben und der Rücken des Blonden berührte die kalte Wand hinter ihm.
Joey bog sein Kreuz durch. „Seto… Es ist kalt…“, meinte er außer Atem und musste schlucken.
„Hm...“, brummte der Brünette. „Zu dir?“
Der Jüngere nickte. „Is näher…“
Unwillig lösten sie sich voneinander, Kaiba zog Joeys Shirt wieder etwas zurecht, bevor er den Blonden wieder einmal am Handgelenk fasste und mit sich zog.
„Du hast nichts mehr im Rainbow, oder?“, fragte Kaiba, sich selbst wundernd, dass er an so was dachte.
Wie in Trance schüttelte Joey den Kopf.
„Okay…“
„Da geht’s zu den Taxen…“, murmelte Joey irritiert.
Der Brünette nickte. „Ich hab was getrunken…“

Der Taxifahrer zuckte heftig zusammen, als jemand hinten gegen die Tür gedrückt wurde.
Verwirrt sah er sich um und erkannte zwei Jungen, die dicht beieinander standen. Er rollte mit den Augen.
Warum hatte er auch gerade an einem Samstag Dienst am Rainbow…
Die Tür wurde geöffnet und als er sah, wer einstieg, wurden seine Augen tellergroß.
Kaiba lehnte sich zu dem erstaunten Fahrer und drückte ihm einen sehr großen Geldschein in die Hand.
„Ein Wort zu jemanden, und man wird ihre Leiche einbetoniert am Grund der Japanischen See finden!“
Der Taxifahrer konnte nur nicken, bekam dann von Kaiba die Adresse genannt und blickte dann nach vorne, wo er im Rückspiegel sah, wie der junge Firmenchef einen blonden Jungen auf seinen Schoss zog.
Er schüttelte leicht den Kopf, klappte den Rückspiegel so, dass er die Fummelei auf der Rückbank nicht sah und fuhr los.

Nach etwa zehn Minuten kam der Wagen zum Stehen.
Ein provokantes Räuspern brachte die beiden Jungen dazu, voneinander abzulassen und recht umständlich auszusteigen.
Joey stolperte rückwärts zu seiner Haustür, sich nicht von Kaiba lösend, der ihn immer noch umarmte.
Eine Hand in Kaibas Haaren verkrallt, die andere in seiner Hosentasche auf der Suche nach seinen Schlüsseln, drückte der Brünette den Jüngeren gegen die Glastür.
Der Blonde hatte zwar endlich die Schlüssel gefunden, war jedoch viel zu sehr damit beschäftigt, Kaiba zu küssen.
Verlangend trafen sich ihre Lippen immer wieder, konnten nicht aufhören sich zu necken, ihre Zungen herauszufordern.
Joey war kaum in der Lage sich zu konzentrieren, doch er wollte mehr, und das würde er hier draußen nicht bekommen…
Er atmete tief ein und drückte den Älteren etwas von sich weg, damit er sich umdrehen konnte, um aufzuschließen, wurde von Kaiba jedoch gleich wieder von hinten umarmt.
Der Brünette schob die blonden Haare etwas zur Seite, suchte nach der weichen Haut, um an ihr zu knabbern.
Unbewusst legte Joey seinen Kopf etwas zur Seite, machte es dem Brünetten somit leichter.
Er schloss die Augen und seufzte genießerisch, vergaß fast, dass er die Tür aufschließen wollte.
Nach einem weiteren Versuch waren sie jedoch endlich in dem kalten Flur des Hauses.
Sie hatten Glück, dass Joey im Erdgeschoss wohnte, denn der Blonde glaubte selbst nicht, dass sie es in den ersten, geschweige denn in irgendeinen anderen, höheren Stock geschafft hätten.
Schnell ging er nach rechts, schloss dort seine Wohnungstür auf und stürzte, Kaiba mit sich ziehend, hinein.
Hektisch streiften sie sich ihre Schuhe ab, ließen ihre Hände über den Körper des anderen wandern und zogen sich gegenseitig ihre Shirts aus, die sie einfach fallen ließen.
Joey machte sich gerade an Kaibas Hose zu schaffen, diesen dabei immer noch küssend, als er einen Schritt rückwärts machte, auf einen Schuh trat und das Gleichgewicht verlor.
Unsanft kam der Blonde auf dem Teppichboden zum Liegen, Kaiba auf ihm.
„Oops…“, keuchte Joey und lächelte verlegen zu dem Brünetten, der seine Arme rechts und links von ihm abgestützt hatte, der grinste jedoch nur frech zurück.
Kaiba drückte Joey mit einer Hand ganz auf den Boden und begann erneut dessen Hals zu küssen.
Joey schloss die Augen und holte tief Luft. Seine Hände ruhten still auf Kaibas Rücken.
Der ließ sich jetzt tiefer rutschen, knabberten am Schlüsselbein des Blonden, was diesem ein leises Keuchen entlockte.
Joey biss sich auf die Unterlippe, als der Ältere mit seinen Fingerkuppen über seine Brust strich, sie küsste und die Brustwarzen leicht reizte.
„Seto…“
Der Brünette grinste gegen die erhitzte Haut, küsste sich weiter hinab.
Sich immer noch mit einer Hand neben dem Blonden abstützend, öffnete er mit der anderen Joeys Hose und schob sie etwas tiefer.
„Joey?“
Der Blonde verstand die Frage und hob seine Hüfte etwas an, machte es dem Älteren so leichter, ihm Hose ganz auszuziehen.
Mit undefinierbarem Blick sah Kaiba den Blonden, der jetzt vollkommen nackt vor ihm lag, an.
Joey wurde rot und drehte seinen Kopf zur Seite.
„Mach weiter…“, keuchte er ungeduldig, zog Kaiba zu sich, um ihn zu küssen. Dieser fuhr mit seinen Händen Joeys Seiten entlang, strich ganz leicht über dessen Bauch, weiter runter zu dem Bauchnabel und ließ seine Finger dort kreisen.
Joeys Keuchen unterbrach den Kuss.
Verklärt sah er den Älteren an.
„Wir… wir sollten ins Bett…“
Kaiba nickte nur und beugte sich etwas vor. „Ja… Gute Idee…“, raunte er in Joeys Ohr und dem Blonden lief es heiß-kalt den Rücken runter. Er bekam eine Gänsehaut und musste daran denken, wie unangenehm es bei Ran gewesen war.
Der Brünette erhob sich, zog Joey hoch und drängte ihn ins Schlafzimmer.
Auf dem Weg dorthin verlor auch der Brünette sein letztes Kleidungsstück und zusammen sanken sie aufs Bett, Joey auf Kaibas Schoss sitzend.
Immer noch küssten sie sich, ließen keinen Zentimeter Haut des anderen unberührt.
„Seto…?“ Der Blonde schob sein Becken etwas vor, entlockte beiden ein leises Stöhnen und machte Kaiba damit klar, was er wollte.
Der Brünette schluckte, wollte er doch genau dasselbe.
Keuchend löste der Ältere den Kuss und sah Joey mit glasigen Augen an. Der erwiderte den Blick mit auf ähnliche Weise.
Schließlich nickte Kaiba und Joey beugte sich etwas über den Bettrand, suchte nach der Dose, die auch schon das letzte Mal hatte herhalten müssen.
Fahrig versuchte Joey den Deckel abzuschrauben, was ihm dann jedoch von dem Älteren abgenommen wurde.
Joey legte seine Stirn auf Kaibas Schulter und wartete darauf, dass der Ältere ihn vorbereitete.
Er biss leicht die Zähne zusammen, als er den ersten Finger spürte, der in ihn eindrang. Mit geschlossenen Augen wartete er auf den zweiten und dritten Finger, an die er sich schneller gewöhnte und langsam begann sich ihnen entgegen zu bewegen.
Mit jeder Bewegung seufzte der Blonde auf und hob schließlich seinen Kopf, machte Kaiba mit einem Nicken deutlich, dass er jetzt alles wollte.
„Bitte…“, flehte Joey schon fast und der Ältere zog seine Finger zurück.
Er fasste den Blonden an den Hüften, half ihm, als dieser sich auf Kaibas Erregung niederließ.
Joey zog scharf die Luft ein, krallte seine Finger in den Rücken des Älteren und schluckte hart.
Kaiba keuchte erregt auf, als die heiße Enge ihn umschloss.
Eine Hand noch immer an der Hüfte des Jüngeren ruhend, vergrub er die Fingernägel der anderen in der weichen Haut von Joeys Nacken.
Es dauerte einen Moment, biss das unangenehme Ziehen verschwunden war, und der Blonde anfing sich langsam zu bewegen.
Er ließ seine Hüften langsam kreisen und seufzte immer wieder auf, entlockte auch Kaiba ein regelmäßiges Keuchen.
Mit der Zeit steigerte er das Tempo und die Intensität seiner Bewegungen, steigerte auch so das Kribbeln, das immer wieder durch seinen Körper fuhr und ihn nicht aufhören ließ, selbst wenn er gewollt hätte.
Kaiba ging es ähnlich, er suchte die Lippen des Blonden und küsste ihn verlangend, versuchte selbst dessen Bewegungen zu dirigieren. Er wollte mehr, er wollte mehr als Joey ihm gab.
„Joey…?“, keuchte der Brünette und sah den Jüngeren fragend an.
„Hh?“ Der Blonde war kaum fähig zu denken, wusste nicht, was Kaiba von ihm wollte.
Das wurde ihm aber plötzlich bewusst, als dieser ihn an beiden Seiten packte und sich mit dem Blonden zur Seite rollte, sodass er oben lag.
Vor Schreck klammerte sich Joey an die Oberarme des Älteren.
Joey keuchte auf, als Kaiba begann ihn in zu stoßen.
Die Gefühle überkamen ihn noch heftiger als zuvor. Er schlang seine Beine um Kaibas Hüften, kam ihm so gut es ging entgegen und löste seine Hände von den Oberarmen, um sie hinter sich im Kissen zu verkrallen.
Jede Welle, die ihn überrollte, war erregender, intensiver, bis ihn plötzlich etwas durchzuckte, das einem Stromschlag glich.
Er warf seinen Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf.
Lichter tanzten vor seinem inneren Auge und so schnell, wie dieses heftige Kribbeln gekommen war, ging es auch, ließ eine seltsame Taubheit zurück, der sogleich wieder das Gefühl folgte, als würden tausende von Ameisen seine Nerven entlang krabbeln, seine Synapsen überreizen und das Denken vollkommen ausschalten.
Immer schneller waren die Wellen, bis es nichts anderes mehr gab.
Irgendwann hielt der Blonde es nicht mehr aus und alles endete in einer riesigen Explosion von Gefühlen.
Nur am Rande bekam er mit, dass auch der Ältere gekommen war, und schließlich neben ihm lag, um genauso nach Luft zu schnappen.
Joey drehte sich auf den Bauch. Seine Gedanken waren noch wie in Nebel gehüllt, nicht zu greifen, verhinderten so, dass ihm völlig klar wurde, was soeben passiert war.
Er schloss seine Augen und tastete nach der Decke.
„Ich komme gleich wieder...“, hörte Joey den Älteren sagen und er hob seine Lider, sah, wie Kaiba über ihn rüber stieg, um den Raum zu verlassen.
„Hmm...? Seto?“, fragte Joey leise und richtete sich etwas auf.
In der Tür drehte der Brünette sich um. „Bin gleich wieder da...“
Joey runzelte die Stirn und ließ sich wieder auf die Matratze fallen.
Er atmete tief ein, als er auf die leere Seite des Bettes sah. Unmerklich schüttelte er den Kopf, deckte sich endlich ganz zu und schloss seine Augen.
Ob Kaiba tatsächlich wiederkam, bekam er nicht mit.


Als Joey am nächsten Morgen aufwachte, hatte er unglaubliche Kopfschmerzen.
Schmerzvoll stöhnend fasste sich der Blonde an seine Stirn und drehte sich auf den Bauch.
„Au...“, jammerte er leise und schwor sich selbst, nie wieder Alkohol zu trinken.
Er runzelte die Stirn und versuchte sich den gestrigen Abend ins Gedächtnis zu rufen.
Langsam kamen die Bilder wieder, lösten ihn im ein unangenehmes Gefühl aus, als er neben sich auf das leere Bett sah.
Er schlucket hart, fühlte sich plötzlich unglaublich schmutzig, blieb jedoch reglos liegen, sein Gesicht im Kissen vergraben.
Er ballte eine Hand zur Faust und schlug damit fest auf die Matratze.
„Scheiße...!“, nuschelte er, zwang sich schließlich doch aufzustehen und ging ins Bad.

Er duschte lange, schrubbte sich mehr als einmal mit dem rauen Schwamm über den Körper und fühlte sich dennoch schlecht.
Er hatte also gestern mit Seto geschlafen und dieser war heute morgen einfach verschwunden.
„Wichser!“, zischte Joey und warf die Seife vor Wut auf den Boden. Er stellte das Wasser ab und verließ die Dusche, trocknete sich ab und zog sich nur ein frisches T-Shirt und Shorts an.

Gedankenverloren und wütend auf Kaiba und sich selbst ging er über den Flur, durch das Wohnzimmer und fasste sich wieder an seine Stirn, als er die Küche betrat.
Er sah zur Seite und schalt sich selbst einen törichten Dummkopf.
Er hatte doch bis eben tatsächlich gehofft, Kaiba würde am Küchentisch sitzen und ihm einen guten Morgen wünschen. Er hatte wirklich gedacht, dass der Ältere vielleicht nur eher aufgestanden war.
Doch es saß niemand am Tisch, es war niemand im Wohnzimmer gewesen, der Fernseher aus, der Nachrichtensender war nicht angestellt, den Kaiba manchmal gesehen hatte, wenn Joey noch weiter geschlafen hatte.
Joey holte tief Luft, spürte dabei den Knoten in seiner Brust, der ihm das Atmen schwer machte.
„Scheiße...!“, fluchte er wieder; leise, verletzt.
Er biss die Zähne zusammen, versuchte die ganzen, aufsteigenden Gefühle zu ignorieren und ging zur Kaffeemaschine.
Er öffnete das Fach für den Filter, und stellte erstaunt fest, dass der Kaffee schon vorbereitet war.
Er runzelte die Stirn und vergewisserte sich der Tatsache noch einmal mit einem Blick auf die Wasserstandanzeige.
Etwas verwirrt zog er die Augenbrauen hoch und stellte schließlich die Maschine an.
Als das ungleichmäßige Gluckern des Geräts erklang, setzte sich der Blonde an den Tisch.
Er versuchte nicht an den gestrigen Abend zu denken, doch sein Kopf schien nur noch dieses Thema zu kennen.
Verärgert über sich selbst wollte er gerade wieder auf stehen und Aspirin holen, als sein Blick auf den Tisch fiel und an einem kleinen Zettel hängen blieb.
Es war eins dieser gelben Post-It Blätter, auf dem mit blauem Kuli geschrieben stand:
„Guten Morgen
Ich musste leider weg. Ich hab dir den Kaffee fertig gemacht.
Ich ruf dich heute Abend an.
Seto“
Joeys Kiefer verkrampfte sich und er presste die Lippen zusammen.
„Idiot“, murmelte der Blonde schließlich träge, als er aufstand, um den Kaffee in die Thermoskanne zu schütten...

Ende

Nyo, danke furs Lesen *knuddel* ^__^
19.3.06 19:37


~ Before Sleep ~



Zeit: von ca. 1 Uhr nachts bis halb 1.30 Uhr *schnell runter geschrieben hat*
Fanfiction: Yu-Gi-Oh!
Warnung: sap, schwache lime, OOC
Pairing: Kaiba x Joey

Kommentar: Ja... ich hab’s doch noch mal getan... Ich hab sap geschrieben ^^°
Außerdem würde Kaiba nie so „verlegen“ sein oder so was sagen... Aber ich find ihn irgendwie süß *lol* ^^° Ich weiß... v__v
Keine Ahnung *drop*
Ich mag die Szene. Sie kam mir heute, als ich eigentlich Technik lernen sollte ^^°

Disclaimer: Nur die Idee zu der Story, gehört mir, keiner der hier verwendeten Charaktere, und Geld verdiene ich mit ihnen auch nicht.


~ Before Sleep ~

„Joey?“, fragte Kaiba durch den Raum und sah zum Bett.
„Hm...?“, brummte der Blonde zur Antwort.
Er lag auf dem Bauch, das Gesicht irgendwo zwischen Kissen und Decke vergraben sodass man nur vereinzelt blonde Haare erkennen konnte.
Kaiba atmete tief ein, griff im Vorbeigehen nach seien Zigaretten auf seinem Schreibtisch und ging zum Bett.
„Schläfst du schon?“ Langsam setzte sich der Brünette aufs Bett, lehnte sich mit den Rücken ans Kopfteil und sah mit hochgezogenen Brauen zu dem Jüngeren.
„Hmmm...“, kam es nur von Joey, „Noch nich...“
Kaiba konnte ihn kaum verstehen, da er so nuschelte.
„Aha... Gut...“ Er klopfte auf die Zigarettenpackung und klemmte sich eine Zigarette zwischen die Lippen. Gedankenverloren zündete er sie sich an.
„Setooo...!“, erklang es vorwurfsvoll von Joey, der die Decke etwas zur Seite schob und den Älteren jetzt mit einem Auge verschlafen an. „Du hast gesagt, du willst im Bett nicht mehr rauchen...“
„Oh... ja, stimmt...“, meinte Kaiba schnell und sah sich nach einem Aschenbecher um. Er rümpfte die Nase, als er keinen entdeckte und ließ die Zigarette schließlich in das Wasserglas fallen, das auf dem Nachttisch stand.
„Du, Joey?“, begann der Ältere erneut und fuhr sich nervös durch die Haare.
„Hmmm... was is denn? Hab morgen Uni, will pennen...“ Joey hatte seine Augen wieder geschlossen und die Decke etwas weiter hoch gezogen, sodass sie nun wieder fast sein gesamtes Gesicht verdeckte.
„Ja... also... Hörst du mir zu?“
„Wenn’s sein muss...“
„Es ist wichtig, dass du mir zuhörst!“, meinte Kaiba mit Nachdruck, und richtete seinen Blick wieder auf das blonde Büschel Haare.
„Ja doch, ich hör dir zu... ich seh dich sogar mit einem Auge an...“
„Okay... Gut... Also... Joey?“
„Och, jetzt sag doch endlich!“, maulte der Jüngere genervt und brummte noch etwas unverständliches.
Kaiba holte tief Luft, bevor er wieder anfing zu sprechen: „Ja... Wir sind ja jetzt schon recht lange zusammen und... Hörst du mir ehrlich zu?“
Joey schob die Decke etwas zu Seite, und legte sich so hin, dass er den anderen besser anschauen konnte.
„Ja doch, verdammt, jetzt sag doch, was los ist!“
Verlegen räusperte sich der Brünette, wich Joeys Blick aus. „Also... es ist wirklich wichtig, dass du mir zu hörst... Ich werde das nur einmal sagen, klar?“
„Oh verflucht, WAS denn?“, nuschelte der Blonde genervt.
„Also, wir sind ja jetzt schon länger zusammen... Und, ich meine, wir sind immer noch zusammen, obwohl wir uns ja schon mehrmals heftig in der Wolle hatten... Und du mir sogar schon das eine oder andere Mal ne Backpfeife verpasst hast...“
„Was denn? Wenn du so lange arbeitest?“, warf Joey leise ein, um sich zu rechtfertigen.
„Na ja, ist ja auch egal. Wir hätten uns ja auch schon mehrmals fast getrennt... und liegen ja auch nicht immer auf einer Wellenlänge, zum Beispiel kann ich deinen Tick mit den Kuscheltieren immer noch nicht verstehen... Aber... nun ja... Wir sind noch zusammen, das ist doch schon mal was...“
„Un was willste mir damit jetz sagn?“, murmelte der Blonde, der schon fast wieder wegdöste.
„Was ich damit sagen will... Es ist so... Ich denke, wir werden auch in Zukunft nicht immer nur so rosige Zeiten haben, also, du weißt was ich meine... Dass wir uns eben manchmal in den Haaren liegen, oder so... Oder dass du mir bestimmt mal wieder eine scheuern wirst, wenn ich so spät von der Arbeit komme...“
„...anders verstehst du’s ja nicht...“
„Ja, ich weiß, das mach ich dir ja auch gar nicht zum Vorwurf. Ich will einfach nur sagen, dass wir bestimmt nicht das perfekte ‚Paar’“, das Wort sprach Kaiba fast schon abfällig aus, „sind... Also, nicht so, wie man es von zwei Menschen erwartet, die schon so lange zusammen sind... Äh... ja...“
Er machte eine Pause, in der er sich leicht räusperte und erneut eine Zigarette aus der Packung holte und zündete sie an.
„Gut... ich will damit auch sagen, dass ich es so, wie es ist, eigentlich okay finde... Also, dass wir nicht so gluckend aufeinander hängen und uns gegenseitig Honig um den Bart schmieren, oder so etwas in der Art...“
Joey grinste. „Ne... wir schmieren uns lieber was ganz anderes um den ‚Bart’“
Kaiba rollte mit den Augen. „...deinen Humor werde ich vermutlich auch nie wirklich ganz verstehen... Aber trotzdem... Ich meine, auch, wenn wir so verschieden sind, wäre es schön, wenn... Also... wenn wir...“, er hustete leicht, „Wenn wir... zusammen bleiben würden...“
Verwirrt und verschlafen zugleich runzelte Joey die Stirn. „Ja... der Meinung bin ich auch... und das wolltest du mir sagen?“
„Ähm... ja, aber, also, ich meinte eigentlich, dass es schön wäre, wenn du... nun ja... bei mir bleiben würdest... so... für den Rest deines Lebens... oder so...“ Der Brünette brach ab und zog an seiner Zigarette, versuchte so seine Verlegenheit zu überspielen.
„Also, eigentlich müsste es korrekterweise ja ‚unser beider Leben’ heißen, aber das klingt, als würden wir in ein paar Tagen sterben“, murmelte Kaiba skeptisch, mehr zu sich, als zu Joey, der jetzt lächelnd neben ihm lag.
Einem Moment sagte niemand etwas.
„Ähm, Seto... das eben...“ Der Blonde lachte etwas. „Sollte das so was wie ein sehr unbeholfener Versuch eines ‚Antrags’ sein?“
Wieder räusperte sich der Brünette und sah Joey nicht an, als er leise antwortete: „Vielleicht...“
Der setzte sich jetzt ganz auf und sein Lächeln wurde zu einem Grinsen.
„Du hast mir tatsächlich einen Antrag gemacht!“, meinte Joey und seine Stimme war eine Mischung aus belustigt und erfreut. „Boah, das is ja nen Ding!“
Mit großen Augen blickte er zu dem Älteren, der jedoch seine Zigarette viel interessanter zu finden schien.
„Schön, dass du dich so freust, aber ich habe doch eine aufschlussreichere Antwort erwartet.“ Kaiba klang kalt und geschäftlich, so wie immer, wenn ihm etwas unangenehm war.
Joey war inzwischen wieder hellwach. Er biss sich auf die Unterlippe und sah den Brünetten schelmisch an.
„Eine Antwort...?“, raunte er und nahm Kaiba seine Zigaretten aus den Fingern, der ihn daraufhin nur etwas irritiert ansah.
Die Zigarette gesellte sich zu der Ersten ins Wasserglas neben dem Bett.
Immer noch grinsend kletterte Joey auf den Schoss des Älteren. Er lehnte seine Stirn an Kaibas.
„Eine Antwort, hm?“, säuselte er, und ließ seine Lippen dicht über Kaibas schweben.
Der Brünette atmete einmal mehr tief ein. „Ich dachte, du hast morgen Uni... Wolltest du nicht schlafen?“, fragte er, jetzt ebenfalls grinsend.
Joey lachte leicht auf. „Mir ist gerade gar nicht nach schlafen...“
Seine Hände wanderten zu Kaibas Körpermitte, dessen Grinsen noch breiter wurde.
„So so...“, murmelte der Ältere, legte eine Hand in Joeys Nacken und zog ihn etwas mehr zu sich, berührte die Lippen des anderen erst nur federleicht, bevor er sie in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte...

Ende

Sooo~
Hier is Ende... ich habe keine Lust jetzt auch noch ne Lemon zu schreiben ^^° Mir ging’s eh nur um den Antrag *lol*
Nya denn... Vielen dank fürs Lesen ^^°
14.3.06 01:57


Joey's Diary Scene I

Yo... Ich hätte ja eigentlich was schreiben müssen, aber ich hatte so gar keine Lust... Da hab ich mal nen Grundriss von Joeys Wohnung von dem Blog gemacht...

Joey’s Wohnung

Sie ist eigentlich fast wie meine *drop* (meine Küche ist nur kleiner ^^°)
Von meiner poste ich auch irgendwann mal Bilder...
Nya... Dass sie fast so aussieht wie meine... Keine Ahnung... Ich hab immer ne gewisse Vorstellung von Joeys Wohnung, und meistens ist sie bei jeder Story anders ^^°
Ich mein, bei ODL ist sie auch anders (ODL Wohnung) oder meine Vorstellung von der Wohnung bei No Song ^^°
Irgendwie komisch... vielleicht sollte ich mal zu jeder Story nen eigenen Grundriss zeichnen ^^°
Oder ich stecke ihn einfach immer in die selbe Wohnung *drop*
Schaff ich sowieso nicht ^^°
11.3.06 17:15


Der Wheeler

Diese putzige Art hat im Gegensatz zu seinen anderen menschlichen Artgenossen keine Ber?hrungs?ngste vor dem allt?glichen Wahnsinn.
Der Wheeler
Er liebt die Un?bersichtlichkeit und sorgt nicht selten selbst, durch seine unbewusste Tendenz zum absoluten Chaos, f?r eben diese. Die Unordnung gibt dem Wheeler ein Gef?hl von Geborgenheit in dieser gef?hrlich kalten Welt.
Er zeigt mit dieser Lebensart seinen Artgenossen, dass er sich vor nichts f?rchtet, bringt sich so allerdings selbst meist in sehr verzwickte oder ausweglose Situationen.
Der Wheeler in einer verzwickten Situation
Wichtig f?r den Wheeler sind seine Freunde, die ihm immer in solchen Situationen beistehen und ihn unterst?tzen. Zwar sind sie selbst meist von dem entstehenden Chaos um den Wheeler herum irritiert oder gar behindert, versuchen aber immer ihr Bestes. Schwer wird es f?r die Freunde des Wheelers jedoch in dessen Behausung ? auch Wohnung genannt ? in der sich Pizzaschachteln, Zeitungsberge und leere Flaschen stapeln und oft zu beinah k?nstlerischen Gebilden aufget?rmt sind.
Zwischen diesen Gebirgen aus altem Papier gibt es geschickt angelegte Trampelpfade, die den Besucher der Behausung geradewegs zu den wichtigsten Punkten der Wohnung f?hren.
Das Verlaufen zum Bad ist so zum Gl?ck praktisch ausgeschlossen.
Der Wheeler - seine nat?rliche Verhaltensweise

Der Wheeler nimmt die Dinge, die um ihn herum geschehen meist gelassen. Er rechnet oft mit dem Schlimmsten, muss dann aber leider oft feststellen, dass es noch schlimmer kommt, woran er selbst nicht selten die Schuld tr?gt.
Beobachtet man den Wheeler genau, kommt es einem vor, als z?hle f?r ihn in erster Linie das Leben selbst bzw. die Tatsache oder Aufgabe am Leben zu bleiben.
Das ?berleben hat sich der Wheeler also zum Lebensziel gemacht.
Dieses wird f?r den aufbrausenden, chaosliebenden Wheeler jedoch mehr als schwer, wenn er mit seinem nat?rlichen Feind in Ber?hrung kommt.
Der Kaiba
Der Kaiba, oder auch Perfektionist genannt, strebt danach, alles noch effizienter, ?bersichtlicher und besser zu gestalten. Er bel?stigt den Wheeler mit seinem beinah krankhaften Organisationsterror und versucht ihm permanent in sein perfekt durchdachtes, strukturiertes Wohlf?hl-Dasein hinein zudr?ngen.
Das zwingt den Wheeler oft zu drastischen Ma?nahmen, die sich in wilden Gestiken bis hin zum temperamentvollen Gezeter oder gar v?llig verplanten Handlungen ?u?ern, was wiederum den Kaiba in totale Rage versetzt.
Dieser setzt zum Gegenangriff an und sucht ?u?erst herablassende Bezeichnungen f?r den Wheeler, der dadurch nur noch weiter angestachelt wird und seine Ma?nahmen bis hin zum Geschrei ausweitet.
An diesem Punkt zieht sich der Kaiba jedoch meist zur?ck. Ver?rgert dar?ber, den Wheeler wieder nicht die Vorteile der Ordnung klar gemacht zu haben, l?sst er seinen so gegens?tzlichen Artgenossen einfach stehen und verschwindet.
Dies kann jedoch keinesfalls als eine Kapitulation angesehen werden!
Eine Konfrontation
Nicht bekommene Aufmerksamkeit ist eine der wenigen Dinge, die den Wheeler fast schon verzweifeln lassen.
Ignoranz ist somit die st?rkste Waffe des Kaiba und auch der einzige Weg, den Wheeler zur Ruhe zu bringen, da dieser sich danach geschlagen zur?ckzieht.

Was jedoch auf den ersten Blick wie eine festgefahrene und starre Feindschaft erscheint, ist mehr ein Interessenkonflikt, in dem beide, Wheeler und Kaiba, ihre Daseinsberechtigung sehen.
Den anderen genau von dem zu ?berzeugen, was man selber vertritt, ist f?r beide wichtig und gibt ihnen das Gef?hl, etwas Gutes getan, oder zumindest versucht zu haben.
Ein Leben in Symbiose
Wenn einmal keine Konfrontation stattfindet, kann man sogar beobachten, dass sie auf andere menschliche Artgenossen ?bersensibel oder sogar aggressiv reagieren.

Abschlie?end ist also zu behaupten, dass der Wheeler und der Kaiba ohne den anderen nicht ihre jetzige Lebensart fortf?hren k?nnten und sie somit in einer Art Symbiose miteinander leben.


Ein sozialwissenschaftlicher Bericht von naboru im Auftrag des Yaoi-Zentrum der Uni-Gie?en
22.2.06 19:38


Play Crack the Sky



Disclaimer: Keiner der YGO-Charas geh?rt mir, und ich mach mit dieser Geschichte auch kein Geld.


Eigentlich hab ich es nur als Special geschrieben, weil ich Joey leiden lassen wollte *harhar*
?brigens stand schon total lange fest, dass Joey so seinen Freunden sagt, dass er schwul ist? Ich hatte die Idee etwa zwei oder drei Wochen, nachdem ich den Blog angefangen hab *g*

Ich hab es gestern geschrieben und hatte eigentlich keine Lust? Ich hoffe, man merkt es nicht, aber ich hatte auch keinen Elan, alles noch mal zu ?berarbeiten v__v

Zum Titel: Ich mag die Bedeutung? Es hat nichts mit der Geschichte zu tun, aber es ist einfach ein Satz um zu tr?umen?

Play Crack the Sky (Joey?s Diary Special Part VI)

Joey sa? neben Tristan auf der Couch, er hatte die F??e auf das Polster gestellt und seine Arme ?ber seinen Knien verschr?nkt. Sein Kopf lag tr?ge auf ihnen und er starrte abwesend auf den Fernseher.
Es lief ?Der Sinn des Lebens? von Monty Python.
Im Gegensatz zu Joey, sahen Duke und Tristan interessiert zu und lachten an besonders witzigen Stellen.
Der Blonde atmete tief ein und dachte daran, warum er sich gerade diesen Film ausgeliehen hatte.
Er selbst fand den britischen Humor etwas zu albern, aber Kaiba mochte diese Art und war, auch wenn man es kaum glauben mag, begeistert von der ?Monty Python Truppe?.
Eigentlich hatte er den Film mit dem Br?netten gucken wollen, doch dieser hatte sich ja letzten Samstag von Joey getrennt, wenn man es so nennen konnte.

Die Bilder auf dem Bildschirm erreichten ihn kaum, er nahm sie zwar am Rande wahr - war mit seinen Gedanken aber ganz wo anders.
Joey ?berlegte, wie der Samstag h?tte verlaufen k?nnen, h?tte der ?ltere nicht diesen seltsamen Sinneswandel gehabt. Er dachte daran, wie sie diesen Film zusammen h?tten sehen k?nnen und an die Lachanf?lle, die Kaiba an manchen Stellen sicherlich gehabt h?tte.
Sie hatten schon vorher Filme zusammen gesehen, meist sa? der Br?nette hinter Joey und hatte seine Arme um diesen geschlungen.
Joey seufzte. Ihm fehlten die kleinen K?sse in den Nacken und die Ber?hrungen.
Unmerklich wurden Joeys Augen traurig.

Wie eine Welle trafen ihn die Erinnerungen an den Br?netten und Joey hatte das Gef?hl, das alles l?ge schon Jahre zur?ck. Er schluckte, als er an das Kribbeln dachte, das er immer gehabt hatte, wenn der Br?nette ihn gek?sst hatte, wenn dessen Zunge seine leidenschaftlich geneckt hatte.
Joey durchlief ein wohliger Schauer, und er schloss kurz die Augen, rief sich auch die G?nsehaut ins Ged?chtnis, die er bekommen hatte, als Kaiba ihm federleicht ?ber den R?cken strich, seine Wirbels?ule auf und ab fuhr?
Der Blonde verkrampfte seinen Kiefer, biss die Z?hne zusammen und ?ffnete seine Lider. Immer mehr kleine Details kamen ihm in den Sinn und sein Ausdruck wurde immer trauriger, fast verzweifelt.
Seine Augen fingen an zu brennen, was er jedoch nur am Rand wahrnahm.
Er hatte pl?tzlich Probleme zu schlucken, f?hlte diesen bedr?ckenden Knoten in seiner Kehle, der ihm das Atmen seltsam schwer machte.
Er biss sich auf die Unterlippe.
Seine Sicht verschwamm und er sp?rte, wie etwas Nasses seine Wange hinab lief.
Joey blinzelte, doch wurde es dadurch nicht besser. Er holte tief Luft, was sich anh?rte, wie ein Schluchzen.
Weitere Tr?nen liefen ihm ?ber das Gesicht, was ihn selbst ?rgerte. Er zog die Nase hoch, schniefte laut und die beiden anderen Jungen wurden auf ihn aufmerksam.
Joey versuchte die Blicke zu ignorieren, starrte weiter auf den Fernseher, den er durch die Tr?nen nicht mehr richtig erkannte.

??h? Joey?? Tristan be?ugte den Blonden unsicher. ?Ist irgendwas?? Der Br?nette runzelte die Stirn und auch Duke war sichtlich irritiert.
?Nein?, nuschelte Joey rau, ?Nichts? ist nichts?? Um seine Antwort zu unterstreichen, sch?ttelte er ?bertrieben den Kopf und wischte sich ?ber die Augen.
?Sicher? Ich mein, du??, hakte der Br?nette weiter nach, wurde jedoch von einem Schluchzer Joeys unterbrochen.
?Schei?e!?, fluchte der Blonde, presste seine Augen zusammen und wurde lauter. ?Schei?e, Schei?e, SCHEISSE!? Er zog die Nase hoch, vergrub seine Hand in den Haaren, verkrallte sie darin, dass es aussah, als wollte er sie sich rausrei?en.
Duke und Tris sahen dem verwirrt zu.
?So eine Schei?e!?, schniefte Joey weiter. ?Jetzt heul ich auch noch? jetzt?? Er schlug mit seiner Faust auf das Polster der Couch, setzte sich richtig hin und hielt sich die Handballen vor die Augen. ?So ein Mist? Ich will das nicht!?, fluchte er schluchzend weiter, trat einmal fest mit den Fu? auf den Boden und sa? dann einen Moment still.
?Joey??, fragte Duke besorgt. Er konnte sich keinen Reim drauf machen, was das zu bedeuten hatte und blickte zu Tristan, der ihn aber ebenso ratlos ansah.
Joey presste sich noch immer seine H?nde auf die Augen und sch?ttelte den Kopf. ?Gott, ich bin so schei?e!?, nuschelte er, lie? dann endlich von seinen Augen ab, aus denen immer noch die Tr?nen liefen. ?Ich? das alles? das??, stammelte er, krallte sich schlie?lich ein Kissen und dr?ckte es sich aufs Gesicht.
Tristans Augen weiteten sich entsetzt. ?Sag mal, hast du sie noch alle?!? Er riss dem Blonden das Kissen weg und packte ihn an den Schultern, sch?ttelte ihn und schimpfte zugleich: ?Bist du denn total bescheuert?! Willst du ersticken, oder was? Sach mal, was ist denn mit dir los?!? Tristan war wirklich w?tend.
Joey schaute ihn mit ger?teten Augen an und man sah, dass es in ihm arbeitete.
?Was ist denn bitte so schlimm, dass du heulen musst??, fragte Duke und hoffte, dass der Blonde nicht gleich wieder ausrasten w?rde. Der sah ihn jedoch nur verst?ndnislos an.
?Ich WILL ja gar nicht heulen!?, beschwerte er sich, ?Es h?rt nur einfach nicht auf!?
Tristan rollte mit den Augen. ?Ja, und weswegen h?rt es nicht auf? Du bist schon seit Montag so komisch! Jetzt sag uns endlich mal, was los ist!?
Der Blonde biss sich auf die Unterlippe, zuckte kurz mit den Schultern und befreite sich aus dem Griff des Br?netten. ?Ich? das??
?Boah, Junge! Jetzt r?ck endlich mal mit der Sprache raus! Du bist n?mlich unertr?glich wenn du so drauf bist!?, motzte Tristan aufgebracht.
?Sag doch gleich, ich benehme mich wie nen M?dchen??
Duke zog die Augenbrauen zusammen. ?Ne, das nicht, aber du verh?ltst dich wie nen Zombie auf Droge! Und Tris hat Recht, deine Art seit Montag ist echt nervig! Jetzt sag was los ist!?
Joey atmete tief ein und lehnte sich zur?ck und starrte mit leeren, noch immer ger?teten Augen vor sich auf den Fu?boden.
?Ihr werdet mich daf?r hassen??
Tristan und Duke sahen sich an, runzelten beide die Stirn und blickten dann skeptisch zu dem blonden H?ufchen Elend.
??h... und wieso??, wollte Duke wissen, als Joey nicht weiter sprach.
??weil ich?? Joey stockte, fuhr sich wieder mit der Hand durch die Haare. ?Ich? bin schwul??, meinte er leise und wartete auf entsetzte Aufrufe oder Beschimpfungen.
Der Blonde blickte auf, als diese ausblieben und er versuchte, die Gesichter seiner Freunde richtig zu interpretieren. ?Ihr hasst mich jetzt, oder??, fragte er schlie?lich skeptisch, als die beiden Jungen noch immer nichts sagten.
Da endlich rollte Tristan erneut mit den Augen. ?Meine G?te, und sonst? Das wei? ich schon lange? oder ich hab es zumindest geahnt.?
?Du hast?? Joey Augen wurden gro? und auch Duke zog seine Augenbrauen hoch. ?Aber? ich mein? warum??, fragte der Blonde verwirrt und wirkte pl?tzlich nicht mehr ganz so elend.
?Na ja, du hast dich nie wirklich f?r M?dchen interessiert, hast nie welchen auf der Stra?e hinterher gesehen und? na ja? wirktest in der Hinsicht immer etwas? unbedarft?, antwortete Tristan wie selbstverst?ndlich.
Joey konnte den Br?netten nur anstarren.
?Na toll?!?, fing Duke an zu maulen. ?Und ich hab immer versucht, dich unter die Haube zu bringen! Dann waren ja diese ganzen, verdammten Verkupplungsversuche total umsonst!? Der Schwarzhaarige schnaubte. ?Ganz toll, da h?tte ich mir ja echt mal Zeit sparen k?nnen! H?tte man mir das nicht mal eher sagen k?nnen?? Duke schien wirklich etwas ver?rgert und Joey sank wieder in sich zusammen.
?Tschuldigung?, murmelte er und erntete dadurch nur eine Kopfnuss von Tristan.
?Jetzt h?r mal auf zu spinnen! Als w?re das so furchtbar! Aber jetzt sag endlich, warum du seit Montag wie Falschgeld durch die Gegend l?ufst! Oder war?s das etwa??
Zur Antwort sch?ttelte Joey nur den Kopf, ehe er meinte: ?Nein? Ich? er hat Schluss gemacht? am Samstag?? Er sah seine beiden Freunde nicht an, war aber bereit ihnen alles zu erz?hlen.
?Wer hat dich verlassen? Du hattest echt nen Freund? Seit wann? Erz?hl! Hattet ihr??
?DUKE!?, unterbrach Tristan den Schwarzhaarigen, der seiner Neugierde sogleich nachgegeben hatte.
Joey lachte nur etwas gequ?lt auf. ?Okay? DAF?R werdet ihr mich wirklich hassen?, meinte er selbstkritisch, bevor er weiter sprach: ?Seto hat mich verlassen und ja, wir waren zusammen. Seit wann genau kann ich nicht sagen, aber kurz vor Weihnachten haben wir uns zum ersten Mal gek?sst??
Tristan sah ihn ungl?ubig an, Duke noch verwirrter als zuvor.
??Seto???, fragte Tristan. ?Meinst du? ne, oder? Du meinst doch nicht?? Er traute sich gar nicht den kompletten Namen zu nennen, was ihm jedoch auch von Joey abgenommen wurde.
?Doch, Seto Kaiba?? Der Blonde runzelte die Stirn. ?Irgendwie h?rt sich das im Nachhinein total unrealistisch an??
Duke nickte. ?Ja, das h?rt sich wirklich? Also? Ihr wart echt zusammen? Du und? aber? Boah, Schei?e, du willst uns verarschen!?
?Nein, will ich nicht! Obwohl ich es echt liebend gern t?te! Dann bliebe mir n?mlich dieser ganze Mist jetzt erspart!?
?Wieso, was ist denn passiert? Ich mein, am Samstag, warum?? Jetzt konnte auch Tris sein Interesse nicht verstecken.
?Was passiert ist? Keine Ahnung, er meinte pl?tzlich, er steht vielleicht doch nicht mehr auf Kerle.? Der Blonde klang sauer, als er daran dachte, wie Kaiba es ihm gesagt hatte, als w?re es ein Gesch?ftstermin, als w?re nie irgendetwas Intimes zwischen ihnen passiert.
?Und das, wo wir letzten Mittwoch miteinander geschlafen haben!? Es war mehr ein ausgesprochener Gedanke, doch Tristan und Duke rissen die Augen auf.
?Wie, ne, echt jetzt? Du hast mit??? Duke wusste nicht recht, wie er das finden sollte.
?Ja, haben wir? Aber ihm ist das wahrscheinlich egal! Vermutlich wollte er auch nur das! Dieser Penner!?, steigerte sich Joey wieder in seine Wut.
Tristan sagte gar nichts dazu, versuchte nur krampfhaft den Drang zu unterdr?cken, sich Joey und Kaiba beim Sex vorzustellen, was ihm nach Dukes folgenden Fragen jedoch nicht wirklich leicht fiel.
?Und wie war?s? Ich mein? fehlte da nicht was??
Joey zog verwirrt die Augenbrauen hoch. ?Wie fehlen? Also? ne, es war alles da? sogar recht gro?, ?berlegte er.
?Eh?? Duke verzog das Gesicht. ?DAS meine ich nicht, ich meine obenrum? an der Brust? da fehlt doch irgendwie was??
??hm? ne? Sorry, ich versteh dich nicht? was sollte da fehlen??
?Oh man?, meinte der Schwarzhaarige genervt. ?Ich mein, Kerle haben doch keinen Busen!?
Joey sch?ttelte verst?ndnislos den Kopf. ?Nat?rlich haben Kerle keinen Busen! Was soll da also fehlen??
?Ja, aber da vermisst man doch sicher was??, Duke war inzwischen richtig aufgebracht.
??hm, Duke ich bin schwul? w?rde ich auf Titten stehen, w?re ich es h?chstwahrscheinlich nicht??, antwortete der Blonde skeptisch und f?gte noch an: ?Au?erdem ist dann ja ?unten? mehr, du verstehst?? Er konnte sich ein am?siertes Grinsen nicht verkneifen.
?Okay, okay? Aber? wie habt ihr denn miteinander geschlafen, erz?hl mal.?
?Duke, bitte?, schaltete sich Tristan ein. ?Es gibt Dinge, die will ich nicht wissen!?
?Aber wieso, ist doch mal interessant.?
?Interessant? Also, ich m?chte nicht wissen, wie mein bester Kumpel?, er zeigte auf Joey, der dem teilnahmslos zusah, ?mit Kaiba geschlafen hat!?
?Hey! Red nicht von mir in der dritten Person, wenn ich dabei bin!?, beschwerte sich Joey gespielt b?se.
?Sorry, aber? Ich mein? Also, es liegt nicht unbedingt an dir, dass ich das nicht wissen will, aber stell dir doch mal Kaiba vor? KAIBA!?, der Br?nette war sichtlich entsetzt, was Joey nicht wirklich verstand.
?Was ist mit ihm??
?Ja, stell dir den doch mal vor! Ich mein? KAIBA!?
??hm? Ich muss es mir nicht vorstellen?, meinte Joey trocken und verbiss sich das Grinsen bei Tristans beinahe panischem Gesicht. ?Ich hab es gesehen? Und so schlimm ist es echt nicht? Er hat nen geilen Arsch!?
?Argh! H?r auf! Sorry, ich mein, gut, ja, du stehst nicht auf Weiber, aber ich will nicht wissen, mit wem du es wie getrieben hast!? Tristan raufte sich gespielt die Haare und alle drei mussten lachen.
?Och, ich w?rd es schon gern wissen?, meinte Duke grinsend, woraufhin sich Tristan die Ohren zu hielt.

Sie alberten noch den ganzen Abend herum, lenkten Joey ab, dem es jetzt wesentlich besser ging. Zwar nicht mit seinem Kummer wegen Kaiba, doch wenigstens wussten jetzt seine Freunde Bescheid? die legten sich wirklich ins Zeug und versuchten ihn abzulenken?
16.2.06 01:17


Heaven can wait for me

Zeit:
Donnerstag ca. 19.30 bis kurz vor Zehn



Disclaimer: Keiner der YGO-Charas geh?rt mir, und ich mach mit dieser Geschichte auch kein Geld.

Widmung: Eine Lemon? Ne Seltenheit f?r mich, also m?sste ich es eigentlich besonderen Menschen widmen? aber ich m?chte nicht, denn sonst vergesse ich wieder jemanden, und der ist dann sauer?

Ich denke, das ist f?r alle, die mich oder meine Geschichten m?gen. Danke, dass ihr alle da seid (<- *grad nen sentimentalen trip hat?*


Zum Titel: Eine Zeile aus dem Lied ?Love? von den Backyard Babies, was auf der Diesel und Power war? Ich liebe das Lied *strahl* Ich mag sowieso die alten Sachen von den Babes?
Au?erdem denke ich, passt es zu den beiden? Wenn sie den anderen haben, dann ist es egal ? Der Himmel kann warten!

Gott, das erinnert mich an eine andere Geschichte, die ich schreiben will?


Vielen Dank an LumCheng f?r's Betan ^^ *knuff*



Heaven can wait for me (Joey?s Diary Special Part V)

Joey schob sich gerade ein St?ck Entenbrust in den Mund, als das Telefon klingelte.
Schnell schluckte der Blonde das St?ck runter und erhob sich, um nach dem H?rer zu greifen.
Er dr?ckte die Annahmetaste und hielt sich das Ger?t ans Ohr.
?Wheeler?, meldete er sich freundlich, mit einem L?cheln auf den Lippen, was jedoch nicht lange blieb.
Von einer Sekunde auf die N?chste entgleisten Joeys Gesichtsz?ge und er ging zu seinem Schreibtisch.
Ein monotones ?Hallo?, war das Einzige, was von dem Blonden kam.
Kaiba blickte ihn fragend an, doch Joey wich ihm aus.

# Hallo, Joey. Ich bin es? # Joey erkannte die Stimme sofort.
?Dad??
?# Ja? ich wollte dir alles Gute nachtr?glich zum Geburtstag w?nschen. #
?Oh? Aha? ja? Danke?, stammelte der Blonde unsicher.
# Ich kann dich leider erst jetzt anrufen, weil Frau Hisoku es nicht eher erlaubt hat. #
?Nicht erlaubt? Was? Woher hast du eigentlich die Nummer?? Joeys Stimme klang merkw?rdig neutral, als fehlte jegliche Emotion.
Kaiba beobachtete den Blonden kritisch.
# Ja, sie ist gerade hier, sie hat gew?hlt. Ich habe deine Nummer nicht. #
?Oh? Achso? Und? wo bist du gerade??
# Ich bin in einer betreuten Wohngruppe. Wei?t du, ich bin jetzt trocken? #
?Ja? Wirklich??, murmelte Joey, ahnte jedoch, dass sein Vater ihn nicht geh?rt hatte, denn der sprach einfach weiter.
# ?Ich habe vor zwei Monaten aufgeh?rt. Ich habe mich einliefern lassen. Heute bin ich genau 60 Tage trocken, deswegen darf ich dich jetzt anrufen, das ist ein Teil von Frau Hisokus Auflagen. Ich arbeite auch wieder. #
?Tats?chlich??
# Ja, in einer Werkstatt hier. Wei?t du, ich hab dir auch was zum Geburtstag gekauft. Schlie?lich bist du jetzt 18. Wie war denn dein Geburtstag? #
??hm, ja, ganz nett. Ich hatte ja in der Woche, ich hab dann am Wochenende ein bisschen gefeiert??
# Das ist sch?n. # Einen Moment war es still. # Wei?t du, Joey, ich w?rde mich wirklich freuen, wenn du mich hier mal besuchen w?rdest. Ich darf dich noch nicht besuchen, und ich w?rde dir wirklich gern dein Geschenk geben? Und dich einfach mal wieder sehen? #
?Aha? Ja? Ich wei? nicht Dad, ich schreibe die n?chsten Wochen ziemlich viele Pr?fungen. Das Schuljahr endet ja bald, da meinen die Lehrer immer, ihr Fach w?re das wichtigste. Ich kann dir nichts versprechen??
# Aber du k?nntest dir doch trotzdem mal die Adresse aufschreiben. Vielleicht mal am Wochenende, oder so? #
?Ich? also?? Joey stockte und fuhr sich durch die Haare. ?Ja? okay? dann gib.?
Der Blonde suchte auf dem Schreibtisch ein St?ck Papier und einen Stift. Seine Hand zitterte, als er die Adresse aufschrieb, die sein Vater ihm nannte.
# ?oder du rufst Frau Hisoku an, sie m?chte sowieso dabei sein. Ihre Nummer hast du noch, oder? #
Joey nickte, ganz vergessend, dass sein Vater das nicht sehen konnte.
# Wie geht es deiner Mutter und Serenity? #
?Gut? ja? Serenity ist auch wieder komplett gesund? von Mum wei? ich nicht viel, sie redet kaum mit mir??
# Oh, sch?n zu h?ren? ich meine das mit Serenity nat?rlich! #
?Ja, schon klar??
# Ich muss jetzt auflegen. Frau Hisoku meint, ich soll Schluss machen. Ich w?rde mich wirklich freuen, wenn du mal vorbeikommst. #
?Ja, ich werd sehen, wie ich es einrichten kann??
# Dann mach?s gut #
?Ja? Ciao??
Joey beendete das Gespr?ch.
Er holte tief Luft, legte den H?rer zur Seite und schloss die Augen.

?Joey??
Der Blonde sah auf. Kaiba sa? noch immer auf dem Sofa und musterte ihn.
Der J?ngere versuchte zu l?cheln, was ihm jedoch nicht wirklich gelang.
?Was ist los??, wollte Kaiba wissen.
?Nichts? war nur mein Dad?? Der Blonde stand auf. Er wollte jetzt nicht dar?ber reden.
Mit diesem Telefonat h?tte er als Letztes gerechnet, und er w?nschte sich eigentlich, dass es nie stattgefunden h?tte.
Tr?ge setzte er sich neben den Br?netten und lie? sich von diesem in eine Umarmung ziehen.
?Okay? Gibt?s irgendwie Probleme??, hakte der ?ltere weiter nach. Er wollte Joey nicht dazu dr?ngen, etwas zu erz?hlen, doch er wollte wissen, ob er sich Sorgen machen musste.
?Nein, nicht wirklich? schwer zu erkl?ren?? Joey seufzte und r?ckte dichter an den Br?netten. ?Tut mir Leid? Ich bin gleich wieder gut drauf? nur einen Moment??
Kaiba runzelte die Stirn. ?Was soll dass denn hei?en?? Er gab dem Blonden eine leichte Kopfnuss. ?Man kann schlie?lich nicht immer gute Laune haben.? Kaiba l?chelte aufmunternd zu dem Kleineren runter, der es schlie?lich auch etwas weniger bedr?ckt erwiderte.
?Ja? hast wahrscheinlich Recht??
?Nicht nur wahrscheinlich, ich habe IMMER Recht! Hast du das noch nicht gemerkt??
Joey runzelte gespielt die Stirn. ?Also? nein, ist mir noch nie aufgefallen.?
Beide lachten leicht.

Einige Zeit sp?ter war der Blonde eingeschlafen. Sie hatten den Fernseher angestellt, um irgendeine Kom?die zu gucken. Der Film schien jedoch nicht besonders interessant zu sein, denn auch Kaiba d?ste vor sich hin, ohne etwas vom Inhalt mitzubekommen.
Erst, als sein Arm, auf dem Joey lag, eingeschlafen war, rappelte er sich auf.
Der J?ngere schlief einfach weiter und Kaiba musste schmunzeln. Er massierte seinen Arm, um das unangenehme Kribbeln loszuwerden, und hob dann den J?ngeren hoch um ihn ins Schlafzimmer zu tragen.


Kaiba legte den schlafenden Blonden langsam auf das Bett und deckte ihn zu.
Einen Moment blickte der Br?nette noch auf das schlafende Gesicht, ehe er leise den Raum verlassen wollte, jedoch lie? ihn ein undeutliches Murmeln inne halten.
?Seto??? Joey hatte sich auf die Seite gedreht und sah den ?lteren mit m?den Augen an. ?Wo gehst du hin???
Kaiba l?chelte leicht. ?Nur ins Bad, ich komm gleich wieder??
?Hmhm?Seto? pennst du heute hier??
?Das hatte ich vor.?
?Sch?n??, nuschelte der Blonde noch, bevor er die Decke zurecht zog und sich zudeckte, woraufhin der ?ltere das Zimmer verlie?.
Er blieb einige Augenblicke fort, ehe er wieder kam. Joey bekam es kaum mit, er war schon fast wieder eingeschlafen.
?Ich nehme mir von dir Sachen zum Schlafen, okay??, fragte Kaiba rhetorisch, denn er erwartete keine Antwort von dem Blonden, der auch nur irgendetwas brummte.
Er nahm sich ein T-Shirt und Shorts aus dem Schrank und zog sich um. Eigentlich hatte er es nicht eingeplant, bei Joey ?ber Nacht zu bleiben, aber er wollte den Blonden jetzt auch nicht allein lassen. Er wusste zwar nicht genau, was sein Vater mit ihm am Telefon besprochen hatte, doch es konnte nichts Positives gewesen sein, sonst h?tte sich Joey nach dem Gespr?ch nicht so seltsam nachdenklich verhalten.

?Rutsch mal ein St?ck?, forderte Kaiba den J?ngeren auf, als er sich neben ihn legen wollte.
?Hmm? ne? ich lieg immer au?en??, nuschelte Joey und Kaiba rollte mit den Augen. In manchen Sachen war der Blonde einfach unm?glich. Der J?ngere beharrte immer darauf, dass er nur auf der rechten Seite des Bettes schlafen konnte, was in diesem Falle die ?u?ere war, also blieb dem Br?netten nichts anderes ?brig, als ?ber Joey zu klettern.
?Du bist echt ein Sturkopf??, murmelte Kaiba, als er sich auf seiner Seite des Bettes niederlie? und sich ein St?ck Decke von Joey stahl. Er r?ckte dicht an den Blonden, um ihn zu umarmen und presste sich an dessen R?cken.
Eine Weile lagen sie so dort und auch Kaiba war, wie Joey, schon fast eingeschlafen, als der Blonde sich in der Umarmung umdrehte.
?Was is denn??, meinte der Br?nette nuschelnd und r?ckte sich wieder in eine bequeme Lage.
?Nichts??, antwortete Joey leise.
??hm? du??, fl?sterte Joey schlie?lich erneut, ?Seto...??
?Hm???
?Ach? nee, schon gut??
?Du bist ein kleiner Idiot??, brummte Kaiba und zog Joey entgegen seiner Worte enger an sich.
Ihre Gesichter lagen nahe beieinander, die Nasen ber?hrten sich fast und der Br?nette sp?rte Joeys Atem an seiner Wange.
Kaiba schmunzelte.
Er ber?hrte mit seinen Lippen fl?chtig die des Blonden.
Joey seufzte und ?ffnete nach der kurzen Ber?hrung etwas die Augen. Er rutschte noch etwas n?her, hob seinen Kopf etwas, um den ?lteren besser k?ssen zu k?nnen, der dies auch sofort erwiderte.
Kaibas lie? seine Hand, die an Joeys R?cken lag, etwas nach unten wandern. Er spielte ein bisschen mit dem Saum des Shirts, ehe er es etwas anhob und die weiche Haut ber?hrte.
Der J?ngere atmete tief ein. ?Nicht??, nuschelte er gegen die fremden Lippen, doch der Br?nette achtete nicht darauf, knabberte lieber an Joeys Unterlippe und fuhr mit dem Daumen die Wirbels?ule des Blonden hinauf. Dieser bog den R?cken durch, kleine, hei?-kalte Schauer fuhren durch ihn und er verkrallte seine Finger in Kaibas Haaren.
Die Hand des Br?netten war mittlerweile zwischen den Schulterbl?ttern, streichelte dort sanft, in kreisenden Bewegungen ?ber die Muskulatur, die sich unter der Haut abzeichnete und strich schlie?lich, nur mit den Fingerkuppen wieder hinab.
Der Blonde spannte sich noch mehr an und keuchte leise auf, was den Kuss unterbrach.
Kaiba lachte leise.
??du wei?t ganz genau? dass ich da? hm?? Der Blonde seufzte wieder.
Die Fingerspitzen fuhren jetzt sanft ?ber seinen Stei?, was bei ihm eine noch st?rkere G?nsehaut verursachte.
?Das ist so gemein??, nuschelte Joey und drehte sich auf den R?cken, in der Hoffnung, so dem Br?netten keine Angriffsfl?che mehr bieten zu k?nnen.
Der ?ltere grinste jedoch nur, erhob sich etwas und kniete sich schlie?lich ?ber den J?ngeren. Er knabberte an dessen Kieferknochen hinab zum Hals, wo er die Haut leicht mit seinen Z?hnen reizte.
Joey biss sich auf die Lippe und drehte seinen Kopf etwas zur Seite. Er genoss es, wie Kaiba ihn ber?hrte, ihm diese wohligen Schauer bescherte.
Der Br?nette streichelte dem J?ngeren ?ber die Brust, deutete an, dass er ihm das Shirt ausziehen wollte, was Joey auch geschehen lie?.
Der Blonde hatte seine Augen wieder geschlossen, sp?rte Kaibas H?nde, die ?ber seinen K?rper fuhren, sp?rte die einzelnen K?sse auf seinem Oberk?rper?
L?chelnd sah der ?ltere auf, in Joeys entspanntes Gesicht und das L?cheln wurde zu einem Grinsen. Er leckte ?ber die Brust des Blonden, widmete sich ganz besonders einer Brustwarze, in die er absichtlich etwas fester hinein biss.
Joey riss die Augen auf. ?HYAUTSCH!?
Vor Schreck winkelte er eins seiner Knie an; leider genau das, welches zwischen Kaibas Beinen lag und diesen somit genau in den Schritt traf.
Der Br?nette st?hnte schmerzvoll auf, verkrampfte eine Hand im Kissen und rollte sich von dem J?ngeren runter.
Joey, der jetzt erst realisierte, was passiert war, verkniff sich das Lachen und sah besorgt zu dem anderen, der mit verbissenem Ausdruck neben ihm lag.
?Seto? Tut mir Leid?? Es fiel ihm schwer, nicht am?siert, sonder wenigstens etwas besorgt zu klingen.
?Hng? Du bist ein Chaot??, murmelte der Br?nette und rollte sich auf die Seite. ?Du bist wirklich? ein Chaot??
Joey drehte sich zu dem ?lteren. ?Aber es war nicht meine Schuld! H?ttest du nicht?? Er klang vorwurfsvoll, wurde aber von Kaiba unterbrochen.
?Ja, ja?? Der Br?nette legte einen Arm ?ber seine Augen.
?Sorry??, fl?sterte der J?ngere, rutschte n?her und k?sste Kaiba auf die Nase. ?Das wollt ich nicht? ehrlich? Tut?s noch weh???
?Ich wei?? Kaiba schielte unter seinem Arm hervor. ?Nein, hat auch nicht wirklich wehgetan? Ich hab mich nur erschrocken??
?Na dann sind wir ja jetzt quitt, was?? Joey lachte den ?lteren an.
??ich denke schon??
Der Blonde beugte sich zu Kaibas Ohr. ?Wenn du willst, kann ich ja auch mal pusten??
Man h?rte das Grinsen, dass Joey auf den Lippen hatte, als er das sagte, und doch bekam Kaiba eine G?nsehaut und musste Schlucken.
?H?r auf so was zu sagen??, nuschelte der Br?nette und drehte sein Gesicht zu Joeys.
?Warum? macht dich das an???
?Idiot? das wei?t du ganz genau?? Der ?ltere vergrub seine Hand in Joeys Haaren und zog diesen zu sich, um ihn zu k?ssen.
Jetzt schickte der Blonde seine H?nde auf Wanderschaft.
Er streichelte ?ber Kaibas Bauch, nur um seine Hand dann tiefer gleiten und in den Shorts des anderen verschwinden zu lassen.
Joey musste erneut grinsen, als er sp?rte, wie erregt Kaiba schon war. Mit einem Finger strich er leicht ?ber die Erregung.
Der Br?nette keuchte auf. ?Du hast kalte H?nde?? Kaibas Stimme klang dunkler, als ?blich. Er umarmte den Blonden erneut, presste ihn dichter an sich, sodass sich ihre Lenden ber?hrten und beide ein wohliger Schauer durchlief. Er wiederholte dieses Spiel einige Male, wurde dabei von Joeys Hand unterst?tzt.
?Seto??, seufzte der Blonde, zog seine Hand zur?ck und rollte sich wieder auf den R?cken, den anderen mit sich ziehend.
Immer wieder trafen sich ihre Lippen, sehns?chtig suchten sie immer mehr Haut, die es zu ber?hren galt und lagen nun fast g?nzlich nackt aufeinander.
Nur Joey hatte noch seine Jogginghose noch an, die ihm der Br?nette jedoch letztendlich auch noch abstreifte.

Joey musste st?hnen, als Kaiba aus Versehen seine Erregung streifte. Er schlang seine Arme um den Nacken des Br?netten und zog ihn zu sich.
?Seto??
Kaiba lehnte seine Stirn an Joeys.
Sie sahen sich in die Augen, die beide nur halb ge?ffnet hatten. Sie waren glasig und sie erkannten die Erwartung des anderen. Die Erwartung, was folgen w?rde, denn heute w?rde es ihnen nicht reichen, beide wollten mehr.
?Joey? hast? hast du irgendwas??
Der Blonde nickte. ?Neben dem Bett? hoffe ich??, presste er hervor, ?da m?sste Handcreme liegen??
Kaiba l?ste sich etwas aus der Umarmung und lehnte sich etwas ?ber den Bettrand, tastete mit einer Hand den Boden ab, bis er schlie?lich eine Dose fand.
Fahrig schraubte er den Deckel auf.
Der Blonde sah ihm gebannt dabei zu. Er wusste nicht genau, was ihn erwarten w?rde, doch er wollte es jetzt wissen, er wollte nicht mehr zur?ck.
Tief einatmend schloss er seine Augen und wartete ab.

?Alles Okay??, h?rte er Kaiba, nah an seinem Ohr fragen, und er nickte nur.
Er sp?rte etwas an seinem Unterleib, was ihn kurz zusammen zucken lie? und schlie?lich, wie der erste Finger in ihn eindrang.
Der Blonde schluckte.
Es war ein seltsames Gef?hl. Ungewohnt und noch nicht wirklich angenehm. Erst, als der Br?nette seinen Finger eine Weile bewegt hatte, f?hlte er ein Kribbeln, das mit dem Eindringen des Zweiten und Dritten zunahm. Er fing an, sich Kaibas Bewegungen entgegen zu bewegen.
Joey seufzte wohlig und ?ffnete wieder seine Augen, blickte gleich in Kaibas Gesicht, das ihn aufmerksam musterte.
Der Blonde l?chelte leicht. ?Alles in Ordnung??, murmelte er mit rauer Stimme und nickte dem ?lteren zu.
Dieser erwiderte das Nicken und zog seine Finger zur?ck.
Joey biss sich auf die Unterlippe und drehte sein Gesicht weg. Er wollte nicht sehen, wie Kaiba den letzten Schritt tat und somit in ihn eindringen w?rde.
Er sp?rte nur ein Ziehen, das pl?tzlich jedes andere Gef?hl zu ?berdecken schien.
Der Blonde zog scharf die Luft ein, krallte eine Hand in Kaibas R?cken, die andere in das Laken.
Er hatte die Augen zusammen gekniffen und atmete stockend ein und aus.
Kaiba hatte sein Gesicht in der Halsbeuge des J?ngeren vergraben und atmete genauso schwer, jedoch, weil er sich zusammen nehmen musste.
Die hei?e Enge, die ihn umschloss, raubte ihm fast den Verstand und er fragte sich, warum er, verflucht noch mal, so lange damit gewartet hatte.
Schnell erreichte seine Beherrschung jedoch die Grenze und er zog sich aus dem Blonden zur?ck, nur um dann wieder in ihn zu sto?en.
?Ah!? Joey st?hnte schmerzvoll auf, krallte seine N?gel noch fester in den R?cken des anderen und ?ffnete die Augen.
?Du? Penner! Verdammt? warte??, presste er heraus und versuchte sich zu entspannen.
?Tut mir Leid??, keuchte Kaiba, suchte Joeys Lippen und k?sste ihn verlangend.

Es dauerte noch einen Moment, bis der J?ngere soweit war, und selbst Kaiba entgegen kam.
Mit jeder Bewegung breitete sich ein Kribbeln in seinem K?rper aus, das am Anfang noch von leichten Schmerzen begleitet wurde, jedoch diese sp?ter v?llig verdr?ngte.
Er hatte das Gef?hl, kleine Funken w?rden sich unter seine Haut brennen, bis hin zu seiner K?rpermitte. Immer heftiger wurde das Gef?hl und auch Kaiba schien ganz benebelt, von dem Rausch, in dem beide gefangen waren ? aus dem es nur eine Art der Erl?sung gab, auf die beide unaufh?rlich zusteuerten.

Joey hatte inzwischen beide Arme um den Br?netten geschlungen, seine Finger Halt suchend in den R?cken gekrallt. Er hatte den Kopf in den Nacken gelegt, seinen R?cken durchgebogen, hatte das Gef?hl, jeder einzelne Muskel w?re angespannt, auf eine einzigartige Art und Weise.
Kaiba hatte seine H?nde im Laken verkrampft, schaute mit verkl?rten, halb geschlossenen Augen auf den Blonden.

Wie ihre Gef?hle, nahmen auch ihre Ger?usche an Intensit?t zu, wurden immer st?rker, nur um dann mit einem Moment, der vollkommenen Zufriedenheit zu enden, der einem Feuerwerk glich.

Keuchend brach Kaiba ?ber dem J?ngeren zusammen, lie? sich auf ihn fallen und rang, wie Joey, nach Atem.
Noch war ihnen nicht wirklich bewusst, was eben geschehen war. Sie genossen noch die kleinen Nachschauer und den Nebel, der ihre Gedanken umh?llte.
Gedankenverloren l?ste sich der Br?nette von Joey und zog ihn in eine liebevolle Umarmung?

N?chsten Morgen wurde Kaiba als erster durch das Klingen des Weckers wach. Verwirrt tastete er nach dem Ger?t, sich dar?ber wundernd, warum er ins Leere griff.
M?de richtete er sich auf und sah sich um, sah erst zu Joey, der noch schlafend neben ihm lag, dann zum Nachttisch, auf dem das Ger?t stand, das diesen schrillen Ton erzeugte. Er beugte sich ?ber den Blonden und schlug den Wecker aus, bevor er wieder zur?ck auf die Matratze sank.
Tr?ge hing er seinen Gedanken nach, bis ihm nach und nach klar wurde, dass sie heute in die Schule mussten? und in der ersten Stunde Chemie schrieben!
Mit einem Ruck sa? der Br?nette wieder kerzengerade und r?ttelte an Joeys Schulter.
?Hey, wir m?ssen aufstehen, wir schreiben heute Chemie?? Er stockte und seine Augen wurden gro?. ??und wir m?ssen noch duschen!?
Mit einer pl?tzlichen Erinnerung an den gestrigen Abend, die mehr einem Faustschlag glich, wurde Kaiba wieder gewahr, was in der Nacht passiert war? und eben dieses der Grund war, weshalb sie dringend duschen sollten.
?Hmngml??, murmelte Joey und hob langsam seine Lider. ?Wasn los???
?Wir m?ssen in die Schule!?, platzte es dem Br?netten gleich heraus und erzielte damit den gew?nschten Effekt.
Auch Joey riss die Augen auf und wollte sich setzen, was jedoch misslang.
?Autsch!? Er lie? sich wieder nach hinten fallen. ?Was?? Er blickte zu Kaiba, der den Blick vielsagend erwiderte.
Joey wurde rot. ?Oh? haha??, lachte er verlegen, ?Warum muss das eigentlich so wehtun?? Er versuchte die Situation etwas zu lockern, erreicht damit jedoch nur das Gegenteil, weil Kaiba ihn verst?ndnislos ansah.
?Wehtut? Wo denn weht? OH!?
Beide schauten sich schweigend an, bis Joey schlie?lich in Lachen ausbrach. Er rollte sich zur Seite aus dem Bett und konnte so schlie?lich aufstehen.
Er zog nur einmal kurz die Luft ein und machte sich auf dem Weg ins Bad.
In der T?r blieb er stehen und drehte sich zu Kaiba, der noch immer im Bett sa?.
?Seto, willst du nicht duschen??
??h? doch??
?Ja dann komm, wir m?ssen zusammen duschen, wenn wir nicht zu sp?t kommen wollen??
??hm? ja?? Der Br?nette schloss kurz die Augen, sch?ttelte seinen Kopf und stand schlie?lich ebenfalls auf, folgte Joey, von dem er ein gemurmeltes ?Schei?e, jetzt muss ich das Bettzeug waschen?? h?rte.
10.2.06 01:37


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